Sonntag, 20. Dezember 2009

A hui hou

Freitag, 18. Dezember 2009

Ich muss weg

So, gleich geht es mit einem 6-Sitzerflugzeug nach Honolulu. Obwohl die Vorhersage nicht so gut aussieht, waere es schoen, mal ein paar der grossen Wellen am north shore persoenlich zu sehen.
Was soll ich sagen, ich bin nicht gerade scharf auf den kalten und vor allem dunklen Winter in Deutschland. War einfach sehr schoen hier. Schnief. Naja, ich plane ja, spaetestens zum post doc zurueck zu sein....

Ich denke, der Preis fuer den schlimmsten Weihnachtsbaum geht an uns. Wir haben auch noch einen in blau-metallic.
Das andere Foto ist vom letzten Campingwochenende. Das war sehr entspannt mit baden und Lilikoi sammeln.

Am Montag bin ich wieder in Manne.




Aloha nui loa,

Eva

Freitag, 11. Dezember 2009

Kaelteeinbruch

Gibt es auf der Insel ueberhaupt Weihnachtsstimmung? Das fragen sich einige Leser an den heimatlichen Bildschirmen. Ja! Palme hin oder her, hier wird dekoriert was das Zeug haelt. Auch wenn die Strompreise hier noch so exorbitant sind, "der Amerikaner" liebt es, sein Haus zu eluminieren. Ausser Lichtern gibt es noch aufblasbare Schneemaenner, Rentiere und Zuckerstangen. Im Radio wird einem ein Ohr abgekaut, was man den Lieben alles schenken soll. Die Geschenke werden dabei liebevoll als "Sockenstopfer" (stocking stuffers) bezeichnet. Der Weihnachtsmann kommt ja durch den Kamin (soweit vorhanden) und fuellt die aufgehaengten Socken.
Mir geht der Weihnachtsrummel auf den Senkel und daher bin ich zu meiner Lieblingsbadestelle gefahren. Die Schildkroeten waren diesmal sehr neuierig und deshalb konnte ich besonders schoene Bilder schiessen. Man kann es nicht genau sehen, aber ich sage es euch: diese Schildkroete war ziemlich gross!
Ansonsten haben wir morgens manchmal nur noch um die 17C, da mag man gar nicht vor die Tuer. Haha.
Zieht euch warm an.

Aloha nui loa,

Eva

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Morgenstund hat blog im Mund

Ich habe gerade (6.30 Uhr) einen schoenen Sonnenaufgang von der Terasse gesehen, ein Kaeffchen getrunken und werd euch nun ein paar Bilder reinstellen. Letztes Wochenende haben wir eine Ausflug nach Kona gemacht. Ich wollte eigentlich mit den Delfinen schnorcheln, aber die hatten keine Lust. Wir konnten sie aber rumspringen und rumtollen sehen. Diese Seite der Insel hat meistens Sonne und obwohl wir in Hilo bisher auch einen recht trockenen Winter haben, ist die Westseite definitiv einen Besuch wert. Mehr bunte Blumen und Tourischnickschnack gibt es auch. Das Sonnenuntergangsbild ist uebrigens direkt vom Hotelbalkon. Da die ganze Nacht das Meer so laut gerauscht hat, hab ich von Monsterwellen getraeumt. Nicht gerade erholsam. Was eigentlich ganz schoen ist, ist dass alles recht zeitig hier auf der Insel stattdfindet. Trotz Touristen, let's face it, ist abends eigentlich nichts los. Daher stehen die Leute zeitig auf (Hotelfruehstueck von 7-8.30 Uhr!) und in den Restaurants gibt es Abendessen haeufig nur bis 9 Uhr und viele Gaeste sind schon 18 Uhr da. So hat man ordentlich was vom Tag.
Big Island ist nun nicht gerade beruehmt fuer feine weisse Sandstraende, aber es gibt sie. Ein schoenes Exemplar seht ihr auf dem blog. Die Kamera bekommt die Farben nicht so gut hin, aber es war ein unglaublich schoen tuerkisfarbenes Wasser! Ich denk dann immer: wow, das sieht ja aus wie im Katalog! Besonders schoen sind die Kontraste hier immer auf der Insel. Um zu diesem Strand zu kommen, faehrt man naemlich auf einer halsbrecherischen Piste durch eine lebensfeindliche Lavawueste. Und mehrere Strandabschnitte sind dann nochmal durch mehr Lava verbunden. A'a-Lava, das ist die scharfkantige. Kann also sein, man kommt dann mit blutigen Fuessen an seinem Traumstrand an. Selbstverstaendlich hat man natuerlich kein ordentliches Schuhwerk an, sondern Plastelatschen..
Ein herrlicher Strand jedenfalls, der Sand war so fein, dass er in jede Ritze ging..Der eine Kanufahrer ist uebrigens umgekippt, ist aber nix passiert.

Nun zu dem Flattermann, es handelt sich wahrscheinlich um einen Reisfinken, welcher einst aus dem fernen Java kam. Wie bei vielen anderen Tiergruppen, beherbert Hawaii auch bei den Voegeln inzwischen viele Einwandererarten. Ist wie ein grosses Freigehege. Hier leben Voegel aus Indonesien, Japan, Indien, Afrika, dem Nordamerikanischen Festland und Suedamerika. Das nenn ich Migrationshintergrund.

Ich geh gleich surfen und hoffe, ihr koennt in ein schoenes warmes Bett migrieren.

Aloha nui loa,

Eva