
Ich habe gerade (6.30 Uhr) einen schoenen Sonnenaufgang von der Terasse gesehen, ein Kaeffchen getrunken und werd euch nun ein paar Bilder reinstellen. Letztes Wochenende haben wir eine Ausflug nach Kona gemacht. Ich wollte eigentlich mit den Delfinen schnorcheln, aber die hatten keine Lust. Wir konnten sie aber rumspringen und rumtollen sehen. Diese Seite der Insel hat meistens Sonne und obwohl wir in

Hilo bisher auch einen recht trockenen Winter haben, ist die Westseite definitiv einen Besuch wert. Mehr bunte Blumen und Tourischnickschnack gibt es auch. Das Sonnenuntergangsbild ist uebrigens direkt vom Hotelbalkon. Da die ganze Nacht das Meer so laut gerauscht hat, hab ich von Monsterwellen getraeumt. Nicht gerade erholsam. Was eigentlich ganz schoen ist, ist dass alles recht zeitig hier auf der Insel stattdfindet. Trotz Touristen, let's face it, ist abends eigentlich nichts los.

Daher stehen die Leute zeitig auf (Hotelfruehstueck von 7-8.30 Uhr!) und in den Restaurants gibt es Abendessen haeufig nur bis 9 Uhr und viele Gaeste sind schon 18 Uhr da. So hat man ordentlich was vom Tag.
Big Island ist nun nicht gerade beruehmt fuer feine weisse Sandstraende, aber es gibt sie. Ein schoenes Exemplar seht ihr auf dem blog. Die Kamera bekommt die Farben nicht so gut hin, aber es war ein unglaublich schoen tuerkisfarbenes Wasser! Ich denk dann immer: wow,

das sieht ja aus wie im Katalog! Besonders schoen sind die Kontraste hier immer auf der Insel. Um zu diesem Strand zu kommen, faehrt man naemlich auf einer halsbrecherischen Piste durch eine lebensfeindliche Lavawueste. Und mehrere Strandabschnitte sind dann nochmal durch mehr Lava verbunden. A'a-Lava, das ist die scharfkantige. Kann also sein, man kommt dann mit blutigen Fuessen an seinem Traumstrand an. Selbstverstaendlich hat man natuerlich kein ordentliches Schuhwerk an, sondern Plastelatschen..
Ein herrlicher Strand jedenfalls, der Sand war so fein, dass er in jede Ritze ging..Der eine Kanufahrer ist uebrigens umgekippt, ist aber nix passiert.

Nun zu dem Flattermann, es handelt sich wahrscheinlich um einen Reisfinken, welcher einst aus dem fernen Java kam. Wie bei vielen anderen Tiergruppen, beherbert Hawaii auch bei den Voegeln inzwischen viele Einwandererarten. Ist wie ein grosses Freigehege. Hier leben Voegel aus Indonesien, Japan, Indien, Afrika, dem Nordamerikanischen Festland und Suedamerika. Das nenn ich Migrationshintergrund.
Ich geh gleich surfen und hoffe, ihr koennt in ein schoenes warmes Bett migrieren.
Aloha nui loa,
Eva
2 Kommentare:
orrrr, das ist wirklich wie aus dem katalog!!! so stellt man sich die insel vor. von blutigen füssen will da keiner was hören, liebe eva. ich denke, dass wir uns irgendwann mal auf den weg machen und dich besuchen sollten. dafür müsstest du aber doch noch ein weilchen bleiben. tu es uns zuliebe :-)
ganz viele grüsse aus norge!
Sehr schöne Bilder Eva! Wie wärs dann mit "Evas Hotel" auf der Sonnenseite von Hawai? Und den verletzten LavakletterInnen verkaufste Pflaster & Wundsalbe :)
Geniess die Tage auf Hawai mit Sonne und Meer! Ich weiss - unangenehmes Thema. Aber wann kommst du zurück? Nach Weihnachten erst?
LG! M
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