gibt es heute nachtraeglich ein mexikanisch Musikschmankerl. Mit einem kleinen Augenzwinkern, aber die Melodie ist mir tatsaechlich ins Ohr gegangen. Der Herr ist keineswegs von gestern sondern ein beliebter zeitgenoessischer Musikant. Ich kann die meisten Lieder inzwischen sogar grob vom Inhalt verstehen. Gut, das Vokabular wiederholt sich. Meistens geht es um Liebe, gebrochene Herzen und leidende Maennerseelen.
Die abuelita (etwa: Omachen) einer Familie hat uns letztens erzaehlt, dass die mexikanischen Maenner nervig und laestig sind. Haha.
Viel Spass beim Mitsingen und einen Extragruss an meine liebe Mutti,
la galina feliz
Donnerstag, 25. September 2008
Freitag, 19. September 2008
Nochmal zur Schweinerei in Morelia
Ja, wie hat das Umfeld hier reagiert?
Ich will mal meine Eindruecke schildern, denn die kulturellen Gepflogenheiten sind eben verschieden.
Wir sind gestern mit den Lehrern zusammen zur Beerdigung der Lehrerin gefahren, die im gleichen Schulverbund gearbeitet hat.
Ich empfand es von der Stimmung her eher wie einen Betriebsausflug, es wurde gescherzt und gelacht. Wir haben dann in/vor der Kirche am Gottesdienst teilgenommen und sind dann zur Beisetzung gefahren. Ich fand die Stimmung erstaunlich, denn es wurde ja ein Anschlagsopfer zu Grabe getragen. Es gab natuerlich weinende Menschen in schwarzer Kleidung. Ebenso erschienen allerdings Leute in Fussballtrikos, bunter Kleidung und die Gespraeche reichten ueber Partyerlebnisse bis Kochrezepte. Ich selbst kannte die Verstorbene ja auch nicht, fand das Ganze dennoch befremdlich. Immerhin hat fast jeder Freunde und Familie in Morelia. Vom Symbolgehaltes des Anschlags mal abgesehen. Einige haben den Sarg mitgetragen und hinterher weiter gescherzt. Als Familie waere ich ausgerastet.
Auf dem Friedhof dann sind die Leute zur besseren Aussicht auf andere Graeber gestiegen oder haben die Gelegenheit genutzt, am Familiengrab Unkraut zu zupfen.
Wie soll man das Ganze nun einordnen. Vielleicht als Verdraengung. Vielleicht reflektieren sie solche Ereignisse ehr abends heimlich im Bett. Vielleicht hilft auch die stark religioese Einstellung hier. Zwar hat der Pfarrer auch ueber die Unmenschlichkeit des Anschlages gesprochen in der Kirche. Auf der anderen Seite gab es viele Lieder ueber den Aufstieg ins Himmelreich, Engel und das Paradis...Ich bin ja immer bisschen schlecht darauf zu sprechen, auf Erden zu leiden, nur weil es irgendwann angeblich mal besser werden soll.
Uns gegebueber wurde das Ganze kaum kommentiert. Allerdings hat sich meine deutsche Organisation IBG nach meinem Wohlbefinden erkundigt.
Ich will mal meine Eindruecke schildern, denn die kulturellen Gepflogenheiten sind eben verschieden.
Ich empfand es von der Stimmung her eher wie einen Betriebsausflug, es wurde gescherzt und gelacht. Wir haben dann in/vor der Kirche am Gottesdienst teilgenommen und sind dann zur Beisetzung gefahren. Ich fand die Stimmung erstaunlich, denn es wurde ja ein Anschlagsopfer zu Grabe getragen. Es gab natuerlich weinende Menschen in schwarzer Kleidung. Ebenso erschienen allerdings Leute in Fussballtrikos, bunter Kleidung und die Gespraeche reichten ueber Partyerlebnisse bis Kochrezepte. Ich selbst kannte die Verstorbene ja auch nicht, fand das Ganze dennoch befremdlich. Immerhin hat fast jeder Freunde und Familie in Morelia. Vom Symbolgehaltes des Anschlags mal abgesehen. Einige haben den Sarg mitgetragen und hinterher weiter gescherzt. Als Familie waere ich ausgerastet.
Auf dem Friedhof dann sind die Leute zur besseren Aussicht auf andere Graeber gestiegen oder haben die Gelegenheit genutzt, am Familiengrab Unkraut zu zupfen.
Wie soll man das Ganze nun einordnen. Vielleicht als Verdraengung. Vielleicht reflektieren sie solche Ereignisse ehr abends heimlich im Bett. Vielleicht hilft auch die stark religioese Einstellung hier. Zwar hat der Pfarrer auch ueber die Unmenschlichkeit des Anschlages gesprochen in der Kirche. Auf der anderen Seite gab es viele Lieder ueber den Aufstieg ins Himmelreich, Engel und das Paradis...Ich bin ja immer bisschen schlecht darauf zu sprechen, auf Erden zu leiden, nur weil es irgendwann angeblich mal besser werden soll.
Uns gegebueber wurde das Ganze kaum kommentiert. Allerdings hat sich meine deutsche Organisation IBG nach meinem Wohlbefinden erkundigt.
Mittwoch, 17. September 2008
Feiger Anschlag
Liebe Familie und Freunde,
bringt ja nix, ich muss mich kurz zu den Geschehnissen am Unabhaengigkeitstag hier aeussern.
Zuerst: es geht mir gut! Wir waren ja auch nicht in Morelia sondern in einem kleinen Dorf. Ich weiss gar nicht, wieviel ihr gehoert habt, aber hier ein link:
http://www.tagesschau.de/ausland/morelia104.html
Zudem muss ich eine Notiz von gestern korriegieren. Die Schulkollegin (nicht unsere Schule, aber gleicher Verbund)wurde also nicht versehentlich erschossen sondern ist eines der Opfer des feigen Granatenanschlages auf die Zivilbevoelkerung im Zentrum Morelias waehrend der Feierlichkeiten. Der Unterricht wird heute suspendiert, da die Lehrer auf die Beerdigung fahren.
Michoacan (also der Bundesstaat in dem ich mich befinde) ist ein wichtiger Drogenumschlagspaltz in Mexico. Das ist bekannt, aber normalerweise bekriegen sich die Drogenkartelle untereinander. Ist ja normal und wahrscheinlich in Deutschland das Gleiche. Die schockierende neue Dimension des Vorfalls in Morelia ist, dass es sich erstmals um einen gezielten Anschlag auf die Zivilbevoelkerung handelt. Ziel ist wohl, der Regierung eine klare Botschaft ueber die Machtverhaeltnisse im Land zu senden. Und dass am wichtigsten Volksfeiertag Mexicos, denn eigentlich sind sie fast alle gluehende Patrioten.
Ich muss sagen, dass ich sehr schockiert bin. Ich habe 3 Wochen in Morelia gewohnt und war fast taeglich auf der Plaza, wo der Anschlag veruebt wurde. Ausserdem wohnen Bekannte in der Stadt. Ein sehr komisches Gefuehl.
Dennoch habe ich hier keine Angst und mir geht es gut. Also nocheinmal die Bitte: keine Sorgen machen.
Es ist wie mit allen Anschlaegen, kleine Doerfer sind uninteressant.
Das war wieder mal eine Demonstration, wie schnell alles vorbei sein kann. Deshalb: tut euch immer mal was Gutes und arbeitet nicht zuviel.
Ich hoffe, euch geht es auch allen gut! Ich denke stets an euch.
la gallina feliz
bringt ja nix, ich muss mich kurz zu den Geschehnissen am Unabhaengigkeitstag hier aeussern.
Zuerst: es geht mir gut! Wir waren ja auch nicht in Morelia sondern in einem kleinen Dorf. Ich weiss gar nicht, wieviel ihr gehoert habt, aber hier ein link:
http://www.tagesschau.de/ausland/morelia104.html
Zudem muss ich eine Notiz von gestern korriegieren. Die Schulkollegin (nicht unsere Schule, aber gleicher Verbund)wurde also nicht versehentlich erschossen sondern ist eines der Opfer des feigen Granatenanschlages auf die Zivilbevoelkerung im Zentrum Morelias waehrend der Feierlichkeiten. Der Unterricht wird heute suspendiert, da die Lehrer auf die Beerdigung fahren.
Michoacan (also der Bundesstaat in dem ich mich befinde) ist ein wichtiger Drogenumschlagspaltz in Mexico. Das ist bekannt, aber normalerweise bekriegen sich die Drogenkartelle untereinander. Ist ja normal und wahrscheinlich in Deutschland das Gleiche. Die schockierende neue Dimension des Vorfalls in Morelia ist, dass es sich erstmals um einen gezielten Anschlag auf die Zivilbevoelkerung handelt. Ziel ist wohl, der Regierung eine klare Botschaft ueber die Machtverhaeltnisse im Land zu senden. Und dass am wichtigsten Volksfeiertag Mexicos, denn eigentlich sind sie fast alle gluehende Patrioten.
Ich muss sagen, dass ich sehr schockiert bin. Ich habe 3 Wochen in Morelia gewohnt und war fast taeglich auf der Plaza, wo der Anschlag veruebt wurde. Ausserdem wohnen Bekannte in der Stadt. Ein sehr komisches Gefuehl.
Dennoch habe ich hier keine Angst und mir geht es gut. Also nocheinmal die Bitte: keine Sorgen machen.
Es ist wie mit allen Anschlaegen, kleine Doerfer sind uninteressant.
Das war wieder mal eine Demonstration, wie schnell alles vorbei sein kann. Deshalb: tut euch immer mal was Gutes und arbeitet nicht zuviel.
Ich hoffe, euch geht es auch allen gut! Ich denke stets an euch.
la gallina feliz
Dienstag, 16. September 2008
Viva Mexico!
Heute ist Dia de la Independencia, zu deutsch Unabhaengigkeitstag in Mexiko! Schon die ganze letzte Woche haben die Schueler taeglich marschieren geuebt und zwar mit Pauken und Trompeten im wahrsten Sinne des Wortes. Jede Schule hat naemlich eine kleine Blaskapelle, die dann zu diversen zivilen Akten hier musisieren muss. Heute war dann grosser Aufmarsch in der Plaza mit saemtlichen Schulen des Ortes. Die Lehrer in Anzug, die Schueler in Schuluniform und manche auch in so einer Art militaerischen Uniform. Es wurde die Nationalhymne intoniert sowie marschiert und Gedichte rezitiert. Anschliessend sind wir durchs Dorf gezogen.
Dem 16. September geht immer die "noche libre", die freie NAcht Voraus. Zu diesem Anlass wird gegessen, natuerlich getrunken und auch sonst ist alles erlaubt. Zum Beispiel werden die Pistolen rausgeholt und (meist) zum Spass etwas rumgeballert. Leider (zumal im Suff) ereignen sich jedes JAhr auch Unfaelle. Heute musste in der Schule leider verkuendet werden, dass gestern Nacht eine Exkollegin erschossen wurde...
Der Unterricht geht so lala. Deutschunterricht finde ich wenig sinnvoll. Ist einfach zu schwer und weniger nuetzlich als Englisch. Deshalb werden wir wohl auch mehr einen Kulturunterricht draus machen. Es gibt eben Schueler, die denken unserer Muttersprache sei Englisch, Deutschland in Amerika oder wir haetten keine Kuehe im Land. Also viel zu tun.
Wir wechseln heute bestimmt wieder die Familie, bin mal gespannt. Bisher waren alle sehr nett. Nur die Philosophie beim Hausbau verstehe ich nicht. Es gibt wirklich manchmal grosszuegige Zimmer, schoen gefliesst -- nur auf eine Heizung wird komplett verzichtet.
Soviel fuer heute. Mir geht es gut, nur vermisse ich die Waerme ein bisschen. Deshalb werde ich Weihnachten nocheinmal in Richtung Hawaii aufbrechen und diesmal wahrscheinlich Maui etwas naehr unter die Lupe nehmen.
Besitos und Aloha,
la gallina feliz
Dienstag, 2. September 2008
Fleisch ist mein Gemuese
Caras muchachas y caros muchachos, ich melde mich aus Nauhatzen, einem kleinen Staedtchen im mexikanischen Hochland (ueber 2000m). Endlich bin ich also in meiner Destination angekommen. Erstmal noch nachtraeglich liebe Geburtstagsgruesse an den Geologen meines Vertauens nach Cottbus! (Manni: leider konnte ich den mail-Anhang nicht oeffnen.)Zur Feier des Tages praesentiere ich ein geologisches Schmankerl: den Vulkan Paracutin, der erst in den 50ern (!) erstmals ausgebrochen ist und ein Dorf begraben hat. Nur die Kirche ragt noch raus. 
Das war ein schoener Ausflug, bei dem ich fast einen 23 Jahre alten VW-Bus zu Schrott gefahren habe. Ich hatte die Bremse ueber- und den Speedbraker unterschaetzt..So ist es eben ohne Servolenkung und Bremskraftverstaerker. Wir haben es noch gut nach Hause geschafft, auch wenn wir dann mit 80km/h ein Unterbodenteil verloren haben, welches sich vorher an besagtem Huckel ..aeh.. gelockert hatte. Aus irgendeinem Grund bin ich doch nciht allein sondern noch mit einer anderen Freiwilligen hier. Wir hatten Glueck, denn wir sind genau in die einwoechige Dauerfiesta zu Ehren des Dorfheiligen eingetroffen. Das hiess mehrere Tage Dauerfiesta mit Tequila, jeder Menge koestlichem Essen, ohrenbetaeubende Musik und Stierrodeo.
Der Tequila gehoert wirklich dazu und ist bei guten Fabrikaten weich am Gaumen und geschmeidig im Abgang :-) Nach Testung von ca 7 Sorten weiss ich Bescheid! Wir mussten mit unserem Gastgeber zu dritt eine Flasche leeren... Die Leute sind sehr freundlich und zeigen viel Geduld, wenn ich mit meinem katastrophalen Spanisch daherkomme. Die Unterbringung wird in verschiedenen Familien erfolgen, damit wir niemandem zu lange zur Last fallen. Ich fuerchte mich ein wenig vor dem Winter, denn schon jetzt ist es morgens sehr kalt (daher Tierra fria). Ich glaube, die meisten Haueser haben keine Heizung und warmes Wasser ist auch eher Luxus...Was Sanitaeranlagen angeht habe ich von Latrine (Doppelsitzer fuer gute Gespraeche)ueber Plumpsklo, Wasserspueluelung mit Eimer und normalem Wc schon alles gesehen.Kulinarisch gesehen sind wir hier ganz weit vorn dabei. Die Leute legen grossen Wert auf frisches, hausgemachtes und reichhaltiges Essen. Fleisch ist mein Gemuese ist dabei das Credo, morgens, mittags, abends. Da das Vieh von der Weide stammt, schlemme ich mit und es schmeckt ausgezeichnet! Gekocht, gebraten, gesotten und immer in Begleitung von mehreren pikanten Salsas in gruen, rot oder braun.
Abends gibt es dann an der Plaza noch allerlei suesse Snacks, suesse Brote, Maiskolben etc. Ich werde demnaechst mal ins Detail gehen. Essen des Tages heute: Atole. Ist ein meist suesses Heissgetraenk mit Milch oder Wasser, was mit Hafer oder Mais angedickt und dann gewuerzt wird. Wie Kaltschale, nur heiss. Sehr lecker! Den Kaktus, den ihr seht, kann man auch essen. Oben sind die Kaktusfeigen, kennt ihr vielleicht. Die Jungen "Blaetter" werden von den Stacheln befreit und dann als Gemuese mit Zwiebel und Chili gebraten. Auch sehr gut.
Wir waren sogar melken mit unserem Gastgeber. Leider hatte das Kaelbchen schon soviel getrunken, dass ich am Ende mehr Tequila als Milch im Glas hatte. Aber ich denke, wir werden nochmal gehen und dann will ich auch mal probieren. Arme Kuh, bei meinen kalten Haenden. Die Schule ist eine Art Gymnasium und hat ca 300 Schueler. Heute war der montagliche Fahnenappell mit Fahnenpraesentation und Hymne.
Hat mich ein bisschen an meine ersten beiden Schuljahre erinnert ;-)Wir werden wohl Englisch und Deutsch unterrichten sowie bei ein paar kleinen Schulprojekten helfen. Bin sehr gespannt, denn die Schueler sind ganz nett, aber auch scheu was das Spechen angeht. An dieser Stelle moechte ich gern die 2 Fachfrauen in Leipzig und Bryne um Hilfe bitten. Was kennt ihr denn fuer Techniken/Spiele um die Kids zu animieren?? Demnaechst werde ich wohl nach Morelia fahren, um Schuhe zu kaufen. Mit den Flipflops werde ich hier nicht weit kommen.
Sorry, ich weiss nicht, warum manche Bilder falschrum sind. Der grosse Topf ist uebrigens Atole.
Mir geht es also gut und ich hoffe, euch auch.
Mutti viel Spass beim Englisch! Ich hoffe, die Lehrein ist methodisch etwas ausgefeilter als wir es wohl sein werden...
Aloha und besitos,
Eva a.k.a la gallina feliz (mein neuer Spitzname; ungef.: die glueckliche Henne)
Das war ein schoener Ausflug, bei dem ich fast einen 23 Jahre alten VW-Bus zu Schrott gefahren habe. Ich hatte die Bremse ueber- und den Speedbraker unterschaetzt..So ist es eben ohne Servolenkung und Bremskraftverstaerker. Wir haben es noch gut nach Hause geschafft, auch wenn wir dann mit 80km/h ein Unterbodenteil verloren haben, welches sich vorher an besagtem Huckel ..aeh.. gelockert hatte. Aus irgendeinem Grund bin ich doch nciht allein sondern noch mit einer anderen Freiwilligen hier. Wir hatten Glueck, denn wir sind genau in die einwoechige Dauerfiesta zu Ehren des Dorfheiligen eingetroffen. Das hiess mehrere Tage Dauerfiesta mit Tequila, jeder Menge koestlichem Essen, ohrenbetaeubende Musik und Stierrodeo.
Der Tequila gehoert wirklich dazu und ist bei guten Fabrikaten weich am Gaumen und geschmeidig im Abgang :-) Nach Testung von ca 7 Sorten weiss ich Bescheid! Wir mussten mit unserem Gastgeber zu dritt eine Flasche leeren... Die Leute sind sehr freundlich und zeigen viel Geduld, wenn ich mit meinem katastrophalen Spanisch daherkomme. Die Unterbringung wird in verschiedenen Familien erfolgen, damit wir niemandem zu lange zur Last fallen. Ich fuerchte mich ein wenig vor dem Winter, denn schon jetzt ist es morgens sehr kalt (daher Tierra fria). Ich glaube, die meisten Haueser haben keine Heizung und warmes Wasser ist auch eher Luxus...Was Sanitaeranlagen angeht habe ich von Latrine (Doppelsitzer fuer gute Gespraeche)ueber Plumpsklo, Wasserspueluelung mit Eimer und normalem Wc schon alles gesehen.Kulinarisch gesehen sind wir hier ganz weit vorn dabei. Die Leute legen grossen Wert auf frisches, hausgemachtes und reichhaltiges Essen. Fleisch ist mein Gemuese ist dabei das Credo, morgens, mittags, abends. Da das Vieh von der Weide stammt, schlemme ich mit und es schmeckt ausgezeichnet! Gekocht, gebraten, gesotten und immer in Begleitung von mehreren pikanten Salsas in gruen, rot oder braun. Wir waren sogar melken mit unserem Gastgeber. Leider hatte das Kaelbchen schon soviel getrunken, dass ich am Ende mehr Tequila als Milch im Glas hatte. Aber ich denke, wir werden nochmal gehen und dann will ich auch mal probieren. Arme Kuh, bei meinen kalten Haenden. Die Schule ist eine Art Gymnasium und hat ca 300 Schueler. Heute war der montagliche Fahnenappell mit Fahnenpraesentation und Hymne.
Hat mich ein bisschen an meine ersten beiden Schuljahre erinnert ;-)Wir werden wohl Englisch und Deutsch unterrichten sowie bei ein paar kleinen Schulprojekten helfen. Bin sehr gespannt, denn die Schueler sind ganz nett, aber auch scheu was das Spechen angeht. An dieser Stelle moechte ich gern die 2 Fachfrauen in Leipzig und Bryne um Hilfe bitten. Was kennt ihr denn fuer Techniken/Spiele um die Kids zu animieren?? Demnaechst werde ich wohl nach Morelia fahren, um Schuhe zu kaufen. Mit den Flipflops werde ich hier nicht weit kommen.Sorry, ich weiss nicht, warum manche Bilder falschrum sind. Der grosse Topf ist uebrigens Atole.
Mir geht es also gut und ich hoffe, euch auch.
Mutti viel Spass beim Englisch! Ich hoffe, die Lehrein ist methodisch etwas ausgefeilter als wir es wohl sein werden...
Aloha und besitos,
Eva a.k.a la gallina feliz (mein neuer Spitzname; ungef.: die glueckliche Henne)
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