
ihr Lieben! Endlich ein paar Zeilen aus meinem Winterquartier. Ich wohne also zur Zeit in der Naehe von Hilo in einem grossen Haus mit 4 Freunden, einem Hund und 4 Katzen. Letztere sind, wie man politisch korrekt hier so sagt, "mentally challenged". Besonders der dicke Thomas hat einen an der Klatsche, ist aber dennoch eine reizender Kater! Die Maedels und Jungs hier im Haus sind wirklich nett und lassen es auesserst gediegen angehen.Ich habe zwei Bilder mit Blick von meiner Terasse mit reingestellt. Nicht zu uebel, oder? Man muss zugeben, dass hier aber Winter, sprich Regenzeit ist. Um so mehr auf dieser Seite der Insel.

Nunja, bei mindestens 20C (Celsius muss man ja dazusagen..) und frischen Bananen aus dem Garten will ich nicht klagen. Ueberhaupt sind die Jungs hier sehr fleissig im Garten und so konnten wie schon wuerziges Pesto mit jeder Menge frischem Basilikum machen. Ansonsten binb ich sehr froh, wieder mehr ueber meinen Speiseplan bestimmen zu koennen. Die mexikanische Kueche ist sehr lecker, das mich bitte keiner falsch versteht. Zumal ich ja fast nur frische, hausgemachte Koestlichkeiten geniessen durfte. Trotzdem ist es angenehm, die Zuckerzufuhr wieder auf ein normales Mass zu reduzieren und ebenso den Fleischkonsum. Mein Haemoglobin ist wahrscheinlich noch fuer die naechsten Jahre eher an der oberen Grenze anzutreffen ;-)
Der Kulturschock macht sich schon etwas bemerkbar. Ich entspanne hier wieder etwas. In Mexico musste ich doch immer auf meine Aussenwirkung und soziale Auswirkungen meiner Auesserungen und meines Tuns achten.

Ist ja nicht so, dass ich mich normalerweise wie die Axt im Walde benehmen wuerde. Aber in Mexico gelten einfach sehr unterschiedliche Normen. Hier kann ich mich wieder in meinem gewohnten Rahmen bewegen. Das tut sehr gut. Gut tur auch, wieder weniger Klamotten anziehen zu muessen. Shirt und Shorts reichen meist, abends oder nach dem Surfen auch mal nen Pulli.
Apropos Surfen. Diesmal faellt es mir wesentlich schwerer als im Sommer. Die Wellen sind fuer meine Verhaeltnisse recht gross, die locals sehen das natuerlich anders,haha. Ausserdem kommen sie nicht so schoen gleichmaessig rein sondern fuer mich sieht es aus wie eine grosse Suppe, in der jemand wild rumquirlt. Die erste Herausforderung ist also, erstmal ins line up zu kommen (das ist dort, wo alle hocken und auf die Wellen warten). Da ich kein kleines Brett habe, kann ich nicht gut durch die Wellen durchtauchen. Ich hoffe meistens, das sie mir nicht genau ins Gesicht brechen. Mal so gesprochen. Also habe ich bisher mehr rungepaddelt und mich mit meinem Brett vertraut gemacht. Es ist etwas kleiner als im Sommer und damit etwas instabiler.

Unser Strand heisst Honolii und die Leute sind freundlich. Das ist von grossem Vorteil, wenn man manchmal sein Brett noch nicht komplett unter Kontrolle hat. Verletzungen sind fast ausgeblieben bisher, wenn man mal von ein paar Prellungen, Schuerfungen und Schnitten in den Fuessen absieht. Dank meiner Hausapotheke hab ich es glaub ich ganz gut im Griff.
Schoen ist auf jeden Fall, wenn man auf dem Brett sitzt, und die Schildkroeten beobachten kann.:-)
Liebe Freunde, ich werde jetzt ein staerkendes Fruehstueck einnehmen und dann mein Gleuck erneut in den Wellen suchen.
Ganz liebe Weihnachtsgruesse und much Aloha,
Evita
Tambien muchos saludos a Michoacan y Chipas. Cuidanse mucho!