Donnerstag, 29. Mai 2008

abends an der Kava-Bar

Gestern war anstrengendes CApoeira-Training und anschliessend sind wir noch in die oertliche Kavabar gegangen. Juchu, mix with the locals. Bei Kava wissen die Pharmazeuten bescheid, fuer alle anderen hab ich mal die Kurzbeschreibung abfotografiert.Das mit dem nuechternen Magen war mir nach kurezer Zeit nicht mehr so geheuer. Da ich nicht paralysiert und sprachunfaehig (die schlammige Bruehe betaeubt die Zunge ein wenig) enden wollte, hab ich einen Teller Pupus (Vorspeisen) bestellt.Unter anderem mit Poke (eine Art roher gewuerzter Thunfischgulasch) und Poi. Poi ist ein rosa Brei aus Wasser und gemahlenen Tarowurzeln. Wird geschmacklich etwas besser, wenn man mehr davon isst. Kann aber auch bedenkenlos als Tapetenkleister verwendet werden.
Das soll nur einen Eindruck liefern. Es handelt sich um ein sehr traditionelles Essen, das ich nciht abwerten moechte. Nochmal zum Kava: ich hab es mal bei einer Schale belassen. Die meisten haben mehr getrunken und deshalb waren die Leute alle wirklich sehr entspannt und kommunikativ. Aloha. Ein schoener Abend, an dem ich einige Hawaii-Geschichten gehoert habe.
Zum Trampen: geht super easy hier. Ist natuerlich wie eine Pralinenschachtel, weil man nie weiss, was man bekommt. Die Insel beherbergt eine sehr spezielle Mischung von Leuten. @ Markus: gib mir mal noch etwas Zeit, was Land und Leute angeht.

Ich fange gerade langsam an, einen Eindrcuk zu bekommen.
Zu den Preisen: nicht so leicht einzuschatzen, da ich keinen Vergleich zum Festland habe. Man muss sich vor Augen halten, dass das Meiste eingflogen/angeschippert werden muss. Wir befinden und mitten im Pazifik! Ich bin ganz froh dass ich kein Essen kaufen muss. Einiges ist wie bei uns, das Meiste teurer, und 5$ fuer ein lappsches Toastbrot tut schon weh. Abend weggehen ist aehnlich teuer wie bei uns, wuerde ich sagen. Was die Hotels kosten, weiss ich nicht. Ansonsten ist fuer Touris sicher ein Mietwagen eine unbedingt notwendige Investition, weil man sonst (ausser hitch hiken) nicht vom Fleck kommt. Tja, die locals beschweren sich ueber die rasant steigenden Benzinpreise. Aber bei 4$/gallon kann ich eigentlich nur muede laecheln. Dann gibt es aber eine Entwicklung, die ich bedenkenswert finde. Haus-/Grundstueckspreise explodieren seit ein paar Jahren. Die Population ist immer in Bewegung und es besteht eine Tendenz, dass reiche LEute vom Festland (Californien) hier her ziehen. Zb. fuer die Rente, zum Neuaufbau einer Farm, einfach so, oder was weiss ich. Mein Eindruck ist, dass es Leute sind, die ihr Leben schon mal woanders gelebt haben und dann rausfinden, dass sie da keinen Bock mehr drauf haben. Hawaii bietet sowaohl raeumlich als auch spirituell jede Menge Platz fuer Neuanfaenge und Experimente. Jedenfalls versaut das den locals gewaltig die Preise. Und wo man schon soviel Wert auf traditionelle Rueckbesinnung legt, weiss ich nicht, ob man nicht irgenwie sicherstellen sollte, dass die Einheimischen sich ein gescheites Haus mit etwas Land kaufen koennen. Mit dieser sozialkritsichen Betrachtung, die ich an anderer Stelle fortfuehren werde, schliesse ich fuer heute.

Much Aloha Eva

Dienstag, 27. Mai 2008

Grund zur Veranlassung besteht immer

Ich wollte ja mal was ueber die Lei schreiben.
Das sind die beruehmten Blumenketten, die man sich zu allen moeglichen Gelegenheiten umhaengt. Willkommen, Abschied, Glueckwunsch, Wettkampf usw. Meist werden sie aus Plumeria-Blumen (Hallo Heike!)gebastelt, aber es gibt sie in allen farblichen und floralen Varianten. Damit alles huebsch frisch bleibt, haengen sie bis zur Beschenkung in Kuehlschraenken. So aehnlich wie die Torten im Mohrenkoepfle in Mannheim:-) Ein Grund zum Verschenken einer Lei laesst sich immer finden. Womit mir eine traumhafte Ueberleitung zum Thema Biertrinken gelungen ist. Wir haben die winzige Kona Brewery (Brauerei) besichtigt. Die Tour war echt mehr schlecht als recht, diente den meisten aber eh nur als Vorgeplaenkel zu Verkostung.
Einige Sorten waren nicht schlecht. Es gibt unter anderem mit Kaffee oder Passionfrucht aromatisiertes Bier, das uebrigens nicht in Flaschen abgefuellt wird. Nur ganze Faesser oder wie auf dem Foto Nachfuellkanister moechte man fast sagen mit 1 gallon Inhalt (knapp 4l).
Ja, da werden die Norweger ganz wehmuetig...Wir haben die Verkostung im Rahmen gehalten, da wir noch trampen mussten. Macht sich mit Fahne vielleicht nicht so gut.

Much Aloha,

Eva

Montag, 26. Mai 2008

Oh wie langweilig...

ich war schon wieder mit meinen Schildkroetenkumpels schwimmen. ;-).
Es ist unglaublich, mit welcher Gelassenheit sie zwischen den Badegaesten rumhaengen. Vielleicht werden sie fuer die "Tourischichten" ja auch extra bezahlt.. Wir waren in einer exzellenten Schnorchelbucht. Einer der beflossten Gesellen hat mich ziemlich rabiat attakiert.

Er hatte zwar keine Zaehne, aber man erschrickt sich doch, wenn er nach dem grossen Zeh hascht. Ich hab mal ein Foto von den Seeigeln eingeblendet. Die roten sind ok, aber die schwarzen daneben sind mehr als eklig im Fuss. Bisher konnte ich es vermeiden. Die Einheimischen sammeln die schwarzen und loeffeln sie wie rohe Eier. Da ich schon Austern wenig schmackhaft finde, denke ich, amn muss nicht alles probieren.. Man kann sie aber wohl auch grillen, naja..Die Bucht besteht im Wesentlichen aus pahoehoe-Lava. Wie auf dem Bild zu sehen, ist sie wie Tortenguss und recht angenehm zum Laufen. Abgesehen von den verbranten Fussohlen. Ich weiss,es ist nicht nett, aber ich muss es loswerden. Die meisten Badegaeste sind eine optische Zumutung, ehrlich. Ich spreche nicht von uebergewichtigen Menschen. ich spreche von schwabbeligen Massen, massiver Fettleibigkeit, Diabetes, metabolischem Syndrom und koronarer Herzkrankheit. Wirklich uebel, ich weiss nicht, wie das zu stande kommt.
Vielleicht doch. Wir sind in D wirklich gut dran, was die Qualitaet und die Kennzeichnung der Lebensmittel angeht. Hier verscheissern sie einen am laufenden Band und schreiben noch nichtmal genau drauf, was drin ist.
Auf dem Bild stell ich euch mal eine der vielen Fruechte vor - eine sour sop. Schmeckt so aehnlich wie eine Cherimoya, falls ihr das mal in Spanien oder Portugal gegessen habt.
Das lezte Foto ist cheesy, aber was solls. Der Dampf im Foto stammt uebrigens vom Vulkan. Die zustaendige Goettin heisst Pele.

Ich war am Samstag uebrigens beim Capoeira und werde wohl naechste Woche nochmal hingehen. War ein gutes Training, auch wenns so warm war, dass man schon beim Singen schwitzt.

Heute mal ein Extragruss an meine liebe Mutti, die daheim die organisatorische Stellung haelt. Vielen Dank!

Much Aloha fuer heute,

Eva

Freitag, 23. Mai 2008

Frau Schubert ruft, Eva schreibt


Viele kleine highlights in den letzen Tagen. Wir haben eine klitzekleine letzte Kaffeeernte fuer dieses Jahr gemacht. Eine Kaffebaum hat gleichzeitige coffee cherries (rot und pflueckreif), gruene FRuechte und Blueten. Kommt auf das alter des Astes an. Da die Ernte so klein war, haben wir sie nicht verarbeitet sondern an eine Muehle weiter verkauft.
Auf dem dschungeligen Weg dahin haben wir koestliche wilde Passionsfruechte entdeckt. Ohne Witz, die wahrscheinlich leckerste Frucht, die ich je gegessen habe! Das Zeug rankt an den Bauemen hoch, man muss nur dran kommen ;-) In den Kaffeebaeumen haben wir ein Camaeleon gesichtet! Der kleine Kerl war mindestens so aufgeregt wie wir und hat die Farbe bei seiner Fotosession gewechselt.
Ich muss sehen, ob ich an ein Foto komme, war nicht meine Kamera. Was fuer ein Erlebnis! Ich wusste gar nicht, dass es die hier gibt. Heute durften wir selbst Bananen ernten! Was fuer ein Spass, anschliessend haben wir den ganzen Bananenbaum abgesaegt. Die Bananensorte heisst Ice cream banana, weil man sie ins Tiefkeuhl legt und anschliessend ausloeffelt.

Kennt jemand dieses Jack-Johnson-Cd-Cover, wo er in der Regenjacke drauf ist? Das kommt daher, weil es hier echt oft regnet;-) Der ganze Strand-Sonnen-Quatsch ist fuers Kino! Wir haben troztdem maechtig Spass und morgen erstmal Wochenende! daher werdet ihr erstmal nichts mehr hoeren. Ich bin uebrigens zur Zeit mit Kim und Jamie aus Canada hier und es passt prima. Es wird besonders meine Eltern und Grosseltern freuen zu hoeren, dass ich lange nicht so gut gegessen habe wie hier. Ha! Wir haben tolle frische Zutaten und kochen richtige Mahlzeiten in unserer Feldkueche.
In diesem Sinne guten Appetit and much Aloha,

Forelle

Mittwoch, 21. Mai 2008

Kitchen stories


An meinem Geburtstag hab ich zwar kein Apfelbaeumchen, dafuer aber Coffe Keikis (kleine Kaffeebaeume) gepflanzt. Hoffentlich ueberleben sie.
Heute zeig ich euch mal die Aussicht auf die Farm, die ich beim Zaehneputzen habe. Und natuerlich die Kueche. Letztere befindet sich wie gesagt in einer Art Carport am oberen Ende der Farm. Wir koennen eigentlich den Ozean sehen, meistens aber nur erahnen.
Hier oben ist es meistens diesig und das Meer verschwimmt sozusagen im Horizont. Sehr speziell. Dort vom im Bild das Hellgruene aufhoert, ist das Meer.
In der Kueche haben wir einen Propankocher, einen Kuehlschrank und ein Radio, aus dem immer Reggae kommt. Letztens war uebrigens Reggae-on-the-rocks-Konzert auf Maui. War sicher toll.

Wir muessen die Lebensmittel immer gut verstauen, weil hier so viele Mungos rumlaufem. Auf deutsch heissen sie wohl Schleichkatzen und sind eine penetrante Mischung aus vielleicht Ratte, Wiesel und Erdmaennchen. Wieder mal eine genialer menschlicher Schachzug. Nachdem die Ratten hier eingeschleppt worden sind, haben sie die endemische Fauna hier ruiniert. Um die Ratten zu bekaempfen, hat man die Mungos auf die Inselmn geholt. And guess what? An Stelle der Ratten fressen jetzt eben die Mungo die heimischen Voegel..

Apropos Futter: Hans versorgt uns ausgezeichnet mit frischen Lebensmitteln aller Art. Morgen duerfen wir Bananen ernten und auch sonst gibt es manche exotische Frucht als Schmankerl.

Mangos und Avocados haben leider gerade nicht Saison, darum kaufen wir sie. Aber es gibt Papayas frisch vom Grundstueck.
Much Aloha fuer heute,

Forelle

Montag, 19. Mai 2008

Alles Gute lieber Opa!


Ich dachte, wir sind euch hier zeitlich voraus..Naja..Liebsten Dank fuer eure Glueckwuensche! Ich denke an euch, wenn ich morgen den mangofarbenen Sonnenuntergang von unserer Terasse aus betrachte.
Das Wichtigste: die besten Glueckwuensche ins hoffentlich sonnige Erzgebirge! Ich bin maechtig stolz, lieber Opa, dass du die Sache mit dem blog hier voll im Griff hast! Bleib uns weiter mit deinem unschlagbaren Humor und deiner Technikbegeisterung erhalten! Die Lei (hawaiianischer Blumenkranz) hab ich extra fuer dich gebastelt. Mehr zu den Leis folg demnaechst in einem kurzen Beitrag.




Heute morgen durften wir auf eine Coffeeworkshop mitgehen. Die lokalen Kona Coffee Farmer helfen sich gegenseitig ein bisschen indem sie Tips und Tricks fuer den Anbau austauschen. Sehr interessant. Die Farms liegen alle am Vulkanhang und sind ziemlich steil. Bei der Gelegenheit hat es den Allradantrieb unseres Jeeps zerlegt. Ohne steht man auf dieser Insel ziemlich dumm da..

Ansonsten sind wir noch in Kona rumgelaufen und haben am Strand rumgeluemmelt. Heute sogar mit Fische kucken fuer ganz Faule. Das Bild hab ich vom Pier aus aufgenommen:-)

Hawaii ist der einzige Bundesstaat, in dem man hinten auf dem Pickup mitfahren darf. So this is what we did :-) Wenn man mit wehendem Haar Mangobaeume, Palmen und Bananenbaeume an einem vorbeiziehen sieht, links der steil ansteigende Vulkanhang und rechts der Ozean, dann faellt einem wirklich nichts mehr ein, was man sich in diesem Moment wuenschen koennte. Mit dem wunderbaren Gefuehl, die absolute Leichtigkeit des Seins erhascht zu haben, moechte ich mich fuer heute verabschieden. Ich drueck euch ganz dolle undganz besonders meinen Opa,

Forelle

p.s. Andi: heb die Scrubs-DVD auf. Wo war die? Auf dem Klo oder in der Chantalle oder was?



Das Palmenbild stammt noch vom Norsschor in Oahu. Man koennte direkt denken, ich waere ein Aeffchen..

Sonntag, 18. Mai 2008

Auf die Nuss!


Heute gab es auf dem lokalen Farmermarkt frische Kokosnuesse direkt von der Ladeflaeche des Pickupps. Aufhacken, Loch reinbohren, Strohalm, fertig. Lecker. Mal sehen, ob sich aus der Nuss noch was basteln laesst...

Aloha,

Forelle



Freitag, 16. Mai 2008

Rueckblick Oahu Northshore

So, hier ein Rueckblick auf unseren Ausflug zur Nordkueste Oahus. Auf den Bildern ist ganz gut zu sehen, warum es die windward side (dem Wind zugewandte Seite) ist. Im Winter gibt es hier 10 m hohe Wellen und Surfcontests fuer Lebensmuede.

Die Straende und die Kueste sind wunderschoen. Uebrigens: es ist bei Weitem nicht immer eitel Sonnenschein. Im Gegenteil, es regnet recht hauefig und ist eben windig.

Dafuer gibt es aber ueppige Dschungelvegetation. Tausend Gruentoene und natuerlich viele bunte Blueten.

Oahu ist mehr Amerika als Hawaii mit der Touristenhochburg Honolulu im Sueden. Aber Richtung Northshore wird die Landschaft wunderschoen und die Touristen vertun sich. Die Straende sind nicht so ueberfuellt, wie man denken koennte. Beim Schnorcheln ist Vorsicht geboten, denn es wimmelt am Boden nur so von Seeigeln. Da moechte ich echt nicht reintreten!
So, ich hab jetzt langes WE und mal sehen, was sich so ergibt. Macht es huebsch!
Aloha,

Forelle

p.s. Schoen Onkel, dass du auCh hier bist! Liebe Gruesse nach Muenchen.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Aloha!

Es regnet und so hab ich ein wenig Zeit, um euch mal ein paar Eindruecke zu vermitteln.

Ich bin auf der Farm angekommen und es ist richtig gut hier. Im Grunde ist es ein B&B mit ein paar hundert Kaffeebaeumen dazu. www.mangosunset.com Wir befinden uns auf einem Vulkanhang und koennen das Meer sehen. Zumindest fast. Meistens ist es diesig, aber untem am Strand ist Sonne. Die anderen Woofer sind total nett und wir machen ein paar Sachen hier und da auf der Farm. Unkraut haekseln, Gaestezimmer herrichten, Babysitten, dies und das. Der Farmchef ist ein Deutscher Professor (wofuer hab ich vergessen) und lebt seit 30 Jahren in den Staaten und hat seit 5 Jahren die Farm. Er ist voller Energie, teilt uns ziemlich zielstrebig unsere Jobs mitund ist abgesehen davon ein sehr cooler Typ, der uns viele Freiheiten laesst.
Randy, einer der anderen Woofer ist der coolste Typ ever. Er hat eine Farm in Oregon, arbeitet aber nur ca 3 Monate im Jahr. Den Rest ist er auf Reisen und auf Hawaii ist er haengen geblieben, weil eben besagte Fluggesellschaft pleite gegangen ist. Leider faehrt er naechste Woche schon. Schade, weil er die Insel wie seine Westentasche kennt und ueberall Freunde hat.
Mein Bett und das Bad befinden sich in einem kleinen Raum neben der riesigen Garage, in der es ungefaehr alles gibt. Die Kueche ist eine Art ueberdachter Carport, der ins Vulkangestein gezimmert wurde. Dann haben wir noch eine Art Boden ueber der Garage, wo der Kaffee zur Erntezeit getrocknet wird. Auch mehr ein Carport, auf dem zur Zeit Platz fuer ein paar Capoeirauebungen ist. Im Prinzip geh ich also nur zum Schlafen in geschlossene Raeume, weil es draussen warm genug ist.
Die Vegetation ist recht dschungelig und wir koennen den Ingwer zum Kochen direkt vor der Tuer pfluecken. Es gibt ansonsten Ananas, Papayas, Bananen, Kuerbisse und den Rest finde ich noch raus. Ueberhaupt muss ich rausfinden, wie ich hier auf der Insel rumkommen und interessante Sachen sehen kann. Das Beste scheint meist zu sein, Dinge mit Leuten zu unternehmen, die man unterwegs trifft. Die wissen am besten bescheid. Randy ist ein Weltmeister hitch hiken und wir haben schon die komischsten Leute getroffen. Hawaii zieht echt allerlei Freaks an.... Aber keine Sorge, die sind meist sonnig gelaunt.

Scheint mir ein ziemlicher Kauderwelsch, was ich hier geschrieben habe. Aber mein Kopf ist so vollgestopft, dass ich nicht weiss, wo ich anfangen und aufhoeren soll. Ausserdem hab ich komplett auf englisch umgestellt, so dass ich irgenwie ein Grunschuldeutsch zusammenschreibe, naja..

DAS BESTE: ich freue mich sehr, dass ihr so schoen auf meinen blog schreibt. Es ist toll zu lesen, was ihr so treibt. Ich bitte um Verstaendnis, dass ich momentan kaum die innere Ruhe fuer persoenliche mails finde.

Liebste Gruesse and much Aloha,

Eva







Sonntag, 11. Mai 2008

Mehr Schildkroeten..

..heute in Hamauma Bay. Ist schon toll, wenn unter einem eine grosse Schildkroete durch das Wasser schwebt. Ausserdem viele bunte Rifffische. (Tolles Wort. Ha!) Heute Mittag war ich bei Capoeira Hawaii und durfte mittrainieren. Nette Gruppe, aber trainingstechnisch sind wir doch weiter vorne dabei :-) Viele Gruesse an die Santa Cruz Capoeiristas! Fotos sieht immer noch schlecht aus.
@Schuberten: Der beste Spruch ueberhaupt. Hab sehr gelacht.
Liebe Gruesse, der Kanadier hinter mir draengelt,

Forelle

Samstag, 10. Mai 2008

Endlich da!

So, seit gestern bin ich endlich in Honolulu. Ich kann es noch gar nicht so richtig glauben, vor allem nach der unlustigen Anekdote in LA. Stell dir vor, es ist Zeit fuer den check in - und keiner geht hin. Warum? Weil deine Fluggesellschaft pleite gegangen ist und sich nicht die Muehe gemacht hat, dir bescheid zu sagen. Uebermuedet und unterzuckert habe ich zumindest ueber mein Reisebuero noch schnell ein neues Ticket fuer den gleichen Tag bekommen koennen. Kohle hin oder her, da liess sich eh nix machen. Also hing ich den halben Tag am Flughafen rum und kenne ihn nun wie meine Westentasche...Gestern Abend bin ich dann endlich in Honolulu angekommen und habe gleich mal Waikiki inspiziert. Der Strand ist echt laecherlich, aber in den Strassen ist jede Menge los. Heute morgen bin ich mit ein paar Jungs aus Seattle (eigentlich ein Norweger, ein Pole, ein Franzose und ein French Kanadier)in den Norden der Insel gefahren. Was soll ich sagen. Tolle Straende, tropische Vegetation und vulkanische Landschaften Wie ae bissel schoen! Wir waren schnorchlen und haben Meeresschildkroeten beobachtet!! Der north shore (Nordstrand) ist wirklich schoen und es sieht alles aus wie im Fernsehen Ha. Nur Wellen gibt es diese Woche wohl keine - skandaloes, wenn man bedenkt, dass es Hawaii ist. Mit Foto hochladen sieht es eher schlecht aus, weil der Computer so lahm ist.
Hostel ist ganz gemuetlich, hab bisher nur eine Schabe im Besteckkasten entdeckt. Haha. Morgen ist nochmal schnorcheln geplant, aber diesmal richtig, in der Hanauma Bay.

Viele Gruesse und Aloha,

die schnorchelnde Forelle

Montag, 5. Mai 2008

Ein Hauch von Lauch


Im Clara-Park in Leipzig blüht wieder der Bärlauch! Und in der dunstigen Knoblauchwolke, die über Schleußig liegt, schweben jede Menge Erinnerungen. An die Tage oder Nächte, in den denen ich von irgendwo nach irgendwo durch den Park geradelt bin...mal traurig mal froh..
Letztes Wochenende haben wir aber neue Geschichte geschrieben mit einem rauschenden Hochzeitsfest! Bisous à C. et D.! Vous etes mignons! Die Franzosen lassen sogar auf der Hochzeit die Hemden fallen, wenn es das Lied fordert. Tombez la chemise, sag ich nur:-) Ansonsten gab es noch stage diving auf Kniehöhe. [stage diving = eigentlich eine sportliche Betätigung auf Konzerten. Man springt von der Bühne ins Publikum und hofft, daß einen die vielen Hände da unten tragen. Klappt meistens.]

Für heute abend gibt es ein ruhiges Lied. Hab kein besseres Video gefunden, vielleicht einfach die Augen zu machen.



Grüße Forelle

p.s.@Andi: da siehst du mal, was ich für einen Job gemacht habe! Bei dem großen Loch unter der Spüle würde ich allerdings fast empfehlen, eine Katze davor anzubinden ;-) Ansonsten zum Thema Entkalkung: feinste Citronensäure aus der Apotheke deines Vertrauens ist die Methode der Wahl. Liebe Grüße